Baum-Äste und -zweige mit bunten Eiern behängt. Und weshalb das?
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„Die Tradition, zu Ostern bemalte Eier an die Bäume zu hängen, entstand im deutschsprachigen Raum etwa in den 1960er Jahren. Eier galten schon in antiken Kulturen und Religionen als Zeichen der Fruchtbarkeit und Wiedergeburt und damit im Grunde als Sieg des Lebens über den Tod.

Dieses Symbol passt noch heute gut zum Frühling, in welchem die Vegetation plötzlich wieder neu zum Leben erwacht. Die bunten Farben am Ostereierbaum vertreiben die kalte und karge Jahreszeit. Gleichzeitig erwachen auch die Bäume aus dem Winterschlaf und erfreuen mit einer reichen Blütenpracht.

Im Christentum wurde die Bedeutung des Eis als Symbol für einen Neuanfang des Lebens aufgenommen. Bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christus schenkten sich daher armenische Christen zu Ostern Eier als Symbol für das neue Leben … .

Traditionell hatten diese Eier zuerst eine rote Farbe als Zeichen für das Grab beziehungsweise das Blut Jesu. Das diente in erster Linie dazu, die geweihten Eier von den ungeweihten zu unterscheiden. Später wurden die Eier dann farbenfroher. Sie wurden hartgekocht, um sie länger haltbar zu machen. Da während der Fastenzeit der Verzicht von Fleisch und Speisen tierischen Ursprungs angesagt war, sammelten sich viele Eier an und konnten dann Ostern endlich verzehrt werden.“

Den hier abgebildeten Baum habe ich übrigens am Essigberg im Hohen Habichtswald zwischen Herkules und Ehlen entdeckt. Die Eier dort waren eher nicht für den Verzehr gedacht.

FROHE OSTERN übrigens!